Chorio – Das verlassene Dorf
Die letzten Bewohner von Chorio verließen die Gegend im Jahr 1970. Das erste Gebäude, das man über den alten Pfad erreicht, ist die Kirche Agioi Anargyroi (Heilige Geldverächter), umgeben von Olivenbäumen. Es folgt die Kirche von Sotiras (Christus des Erlösers) sowie die alte Schule, die sich in besserem Zustand befindet.
Im gesamten Dorfgebiet sind zudem kleine Klöster erhalten, darunter Agia Triada, Agios Konstantinos und die gewölbte Kirche Panagia Chorini mit ihrer beeindruckenden Zypresse. Diese heiligen Stätten sind stille Zeugen der Blütezeit, die der Ort einst erlebte.
Beachtenswert sind die strukturgleichen Mauern verfallener Häuser, verstreute architektonische Fragmente im Friedhofsbereich, Sarkophage sowie das dorische Kapitell in der Kirche Agios Konstantinos. Etwas oberhalb des Dorfes wurden zwei in den Felsen gehauene Sitze gefunden, mit der Inschrift „ΔΙΟΣ ΕΚΑΤΗΣ“ („des Zeus und der Hekate“), die man unbedingt besichtigen sollte.


